21.03.2014

von B° KR

(Quelle: Stadt Coburg)

Coburg erneut mit Spitzenplatz in bundesweitem Ranking

Plätze 6 und 38 belegt

Übersicht der Region Coburg

Äußerst zufrieden zeigten sich Coburgs Oberbürgermeister Norbert Kastner und 2. Bürgermeister Norbert Tessmer, über die Ergebnisse eines vom unternehmernahen Institut der Deutschen Wirtschaft, kurz IW, jüngst veröffentlichten Regionalrankings. In der Studie waren 402 deutsche kreisfreie Städte und Landkreise, mit dem Ziel, den Erfolg einer Region möglichst plausibel zu erklären, miteinander verglichen. Innerhalb kürzester Zeit ist das jetzt mindestens das dritte Ranking, das uns in Coburg schwarz auf weiß bescheinigt, dass wir in den zurückliegenden Jahren ganz vieles richtig gemacht haben und uns, wenn wir den Weg konsequent weiter gehen, auch keine Sorgen um die Zukunft machen müssen, ist sich Oberbürgermeister Norbert Kastner sicher. Im IW-Ranking, belegt Coburg im Bereich Dynamik einen hervorragenden 6. Platz und in der Kategorie Niveau, konnte sich die Vestestadt mit Rang 38 unter den bundesweit besten 10 Prozent platzieren.

In die Wertung wurden vor allem sozioökonomische Faktoren, wie etwa die gemeindliche Steuerkraft, die Höhe des Gewerbesteuerhebesatzes, die Versorgung mit Arbeitsplätzen, aber auch die Anzahl der Schulabgänger ohne Abschluss, die Versorgung mit Ärzten, Gästeübernachtungen oder die vorhandenen Verkehrsanschlüsse, berücksichtigt. Mit der Note 1,0 im Bereich Wirtschaftsstruktur und einer 2,3 für den Arbeitsmarkt, können wir mehr als zufrieden sein, resümiert dann auch Coburgs 2. Bürgermeister Norbert Tessmer. Gerade im Bildungs- und Schulbereich sind wir in Coburg hervorragend aufgestellt und mit der IW-Studie haben wir wieder einmal die Bestätigung dafür bekommen, dass sich die Arbeit in diesem Bereich auszahlt. Einen besseren Ansporn, jetzt nicht nachzulassen, sondern an der ein oder anderen Stelle sogar noch eine Schippe draufzulegen, kann es eigentlich nicht geben, so Tessmer weiter.

Einen kleinen Wermutstropfen hält indes die Studie trotzdem bereit: Die Lebensqualität in Coburg wird lediglich mit einer 4,7 bewertet. Das Ergebnis in diesem Bereich ist natürlich verbesserungswürdig, allerdings darf man es aus städtischer Sicht auch nicht überbewerten, erklärt OB Kastner. In der Betrachtung des IW, sind gerade hier zahlreiche Fakten betrachtet worden, die aus kommunaler Sicht gar nicht entscheidend beeinflusst werden können. Beispielsweise fallen die Entscheidungen über Anschlüsse an Autobahnnetze nicht in kommunalen Gremien und auch bei Fakten, wie etwa dem Anteil naturnaher Flächen im Stadtgebiet, gibt es Sachzwänge, die die Situation diktieren. Unterm Strich – sowohl bundesweit, aber auch regional – zeigt auch diese Studie eindrucksvoll, dass wir uns nicht verstecken müssen und im Wettbewerb der Regionen den Vergleich nicht scheuen müssen, so Kastner abschließend.

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