29.05.2018

von JD-B° RB

Flexibel auf Veränderungen reagieren

Berufe: Ausbildung und Duales Studium als Einstieg ins Bankwesen

Kontaktfreude und Kommunikationsstärke sowie Engagement und Teamfähigkeit sind bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Banken gefragt

Die Bankenbranche ist in einer Zeit des Umbruchs: Digitalisierung, demografischer Wandel sowie gesellschaftliche Entwicklungen verändern auch das Arbeitsumfeld der Mitarbeiter der Finanzinstitute. In der Arbeitswelt 4.0 sind vor allem auch mediale und digitale Kompetenzen gefragt - also nicht nur das Know-how über neue Medien, sondern auch der gezielte Umgang mit diesen Instrumenten im Arbeitsalltag. Zudem müssen die Mitarbeiter in der Lage sein, schnell auf Veränderungen zu reagieren und sich flexibel auf neue Ziele und Herausforderungen einzustellen. Einer der größten Arbeitgeber innerhalb des deutschen Bankwesens sind mit etwa 150.000 Mitarbeitern die Volksbanken und Raiffeisenbanken. Einsteigen können junge Leute hier über die klassische Ausbildung zur Bankkauffrau beziehungsweise zum Bankkaufmann oder über ein Duales Studium.

Klassische Ausbildung zur Bankkauffrau und zum Bankkaufmann

Neben der klassischen Ausbildung ist auch eine Ausbildung etwa in IT-Berufen oder zu Kaufleuten für Bürokommunikation möglich. "Die meisten Auszubildenden erlernen jedoch nach wie vor den Beruf der Bankkauffrau und des Bankkaufmanns. Er ist für Menschen geeignet, die eine fundierte, kaufmännische Ausbildung und eine anspruchsvolle Tätigkeit suchen sowie gern mit Menschen umgehen", sagt Katja Hecht vom Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR). Auch wenn sich das Berufsbild verändere, so spiele doch der persönliche Kontakt zu den Kunden auch künftig eine entscheidende Rolle. Ein angehender "Bankazubi" sollte deshalb vor allem Kontaktfreude und Kommunikationsstärke sowie Engagement und Teamfähigkeit mitbringen. Mit der Berufsausbildung eröffnen sich viele berufliche Möglichkeiten in der Finanzbranche und für die persönliche Weiterqualifikation. Mehr Informationen gibt es unter www.vr.de/Karriere.

Duales Studium als interessante Alternative

Für ambitionierte Abiturienten, die sowohl ein Studium als auch eine praxisbezogene Ausbildung absolvieren wollen, ist das duale Studium interessant. Die Studierenden lernen wie bei einer normalen Ausbildung die Kundenberatung in der Bankfiliale kennen und arbeiten in zentralen Abteilungen wie der Kreditabteilung, dem Marketing oder dem Controlling. Parallel absolvieren sie an einer Berufsakademie, dualen Hochschule, Fachhochschule oder Universität ein betriebswirtschaftliches Studium. Das duale Studium bietet den Vorteil eines unmittelbaren Einblicks in die Praxis - kombiniert mit theoretischem Wissen. Darüber hinaus wird wie bei einer Berufsausbildung eine Vergütung gezahlt. Im Anschluss an das Bachelor-Studium können Absolventen noch weiterführende Master-Studiengänge belegen.

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