09.08.2011

von B°-JB

KinderSommerAkademie

Sie bauen mit Legotechnik, experimentieren mit Magneten, drehen ihre eigenen Filme und schneiden sie.

Der kindlichen Fantasie sind im Spiel, während der KinderSommerAkademie, keine Grenzen gesetzt

KinderSommerAkademie

Sie bauen mit Legotechnik, experimentieren mit Magneten, drehen ihre eigenen Filme und schneiden sie. Alles das bietet die KinderSommerAkademie der Hochschule Coburg zwei Wochen lang 137 Kindern im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren. Betreut werden sie in der CoJe von 26 Studierenden der Hochschule. Sie nutzen ihre vorlesungsfreie Zeit, um Erfahrungen mit Kindern zu sammeln, aber auch, um ihr Fachwissen weiterzugeben. „Als Kind habe ich die Sendung Löwenzahl geliebt. Daher war für mich schnell klar, dass ich hier mitmache, “ stellt Christopher Bühling fest, der gerade sein zweites Semester Bioanalytik hinter sich hat. Und der kleine Silas erzählt stolz: „Wir haben mit Magneten das Licht an und ausgeschaltet. Das habe ich hier zum ersten Mal gesehen.“ Die Kinder können in den beiden Wochen alle vier Werkstätten erleben. D.h., sie besuchen die Forscher-, Technik-, Design- und Medienwerkstatt. Die betreuenden Studierenden aus den unterschiedlichen Studiengängen sind begeistert: „Die Kinder bringen sehr viel Kreativität mit und man merkt schnell, wo die individuellen Stärken sind."


Fakten
Zum ersten Mal wird die KinderSommerAkadmie veranstaltet. Beteiligt sind: Hochschule Coburg, Stadtjugendring, Stadt und Landkreis Coburg, Bezirksjugendring. Das Spielmaterial wurde von dem Unternehmen Wehrfritz/HABA gespendet.

Auch bei den Studierenden bemerkt Oliver Völker, Leiter der KinderSommerAkademie, ein Veränderung: „Die Studierenden aus dem sozialen Bereich lassen sich von der Technik faszinieren. Und die Techniker entwickeln ihre soziale Ader.“ Das ist ganz im Sinne von Hochschul-Präsident Prof. Dr. Michael Pötzl, der hervorhebt: „Die hier gemachten Erfahrungen können wir wieder in die Hochschule einbringen.“


Kooperationspartner unterstützen

Möglich wurde die Aktion durch das Engagement vieler Kooperationspartner. Die Stadt bzw. der Stadtjugendring stellen die CoJe und deren Infrastruktur bereit. Der Landkreis Coburg beteiligt sich finanziell, er schulte die Studierenden durch das Haus der kleinen Forscher und stellte den Kontakt zu den Schulen im Landkreis her. Brigitte Keyser, Leiterin des Fachbereich Bildung, Kultur, Sport des Landratsamtes war nach dem Besuch in der CoJe beeindruckt: „Da möchte man selbst noch Mal Kind sein.“ Das Spielmaterial für die Aktion wird zum großen Teil von dem Unternehmen Wehrfritz/HABA bereit gestellt. Und die Medienfachberatung Bayreuth des Bezirksjugendrings brachte ihre Kompetenzen in die Medienwerkstatt mit ein.

Für Martina Wiedermann-Fritsche, Frauenbeauftragte der Hochschule und Initiatorin der Aktion, ist vor allem eines wichtig: Dass die Kinder in ihren Ferien spielerisch lernen, auf natürliche Weise mit Technik vertraut werden und sich in der Gruppe wohlfühlen.


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