
Weihnachten im Museum
Einen Weihnachtsmarkt veranstaltet das Museum der Deutschen Spiezeugindustrie in Neustadt b. Coburg.Am 1. Advent, 27. November veranstaltet das Museum mittlerweile zum neunten Mal seinen beliebten Weihnachtsmarkt. Geboten wird ausgesuchtes Kunstgewerbe, Christbaumschmuck, Spielsachen, Geschenkartikel aus mundgeblasenem Glas und im Tiffany-Stil, Floristik, handgemachte Gruß- und Geschenkkarten und vieles andere mehr.
Ort: Neustadt b. Coburg
Zeit: 10- 17 Uhr
In vorweihnachtlicher Athmosphäre finden Sie bestimmt für Ihre Lieben noch ein schönes Weihnachtsgeschenk. Und natürlich gibt es dazu Glühwein, Kaffee, selbstgebackenen Stollen, Kuchen und Lebkuchen.
Die Geschichte des Museums
Die Anfänge des Museums reichen bis in das Jahr 1929. Man beabsichtigte damals die Industriekultur der Stadt Neustadt durch Sammeln und Dokumentationen für die Nachwelt zu überliefern. Die Weltwirtschaftskrise von ging aber auch an der Spielzeugindustrie nicht spurlos vorüber. Es wurde eine Spielwarenschau mit heimischen Erzeugnissen veranstaltet ein Teil der Ausstellungsstücke wurde zum Grundstock für das Museum.
Museum der Deutschen Spielzeugindustrie
Schwerpunkt der Ausstellung ist nicht so sehr das Spielzeug, sonder die Herstellung des Spiezeuges. Mit nachempfundenen Werkstätten wird die Enwicklungsgeschichte der Spielzeugproduktion vom Schnitzen und Drechseln (17./18. Jhr) über das Papiermachédrücken (seit 1805) bis hin zum Thermoplast-Blasverfahren (1959) mit ihren verschieden Techniken, Materialien und Hilfsmitteln gezeigt. Mit eingeschlossen sind auch die verschiedenen Zulieferer und weiterverarbeitenden Berufe wie z.B. Puppenhutmacher, Augeneinsetzer, Zinngießer usw.
Trachtenpuppensammlung
Um 1930 wurde die Idee geboren Puppen von der heimischen Spielzeugindustrie mit Trachten zu bekleiden. Bis 1933 zur Eröffnung der Schau wurden 216 Neustadter Puppenkörper in verschiedene Regionen von Deutschland und Europa verschickt, die dann mit der landestypischen Tracth bekleidet wurden. Heute zeigen ca. 800 Trachtenpuppen die vielfältigen Bekleidungsformen aus mehr als 100 Ländern und Gebieten.
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