06.04.2017

von B° RB

Spielplan 2017/2018

Landestheater Coburg: Spielplan für 2017/2018 vorgestellt. Zwischen September und Juni feiern über 20 Neuproduktionen Premiere

Landestheater Coburg

Das Landestheater Coburg hat sein Programm für die Spielzeit 2017/2018 bekannt gegeben: Über zwanzig Neuproduktionen gelangen zwischen September und Juni auf den Bühnen von Großem Haus, Reithalle und Münchner Hofbräu zur Premiere.

Gleich zur Eröffnungspremiere – Puccinis „Tosca“ (ab 30. September 2017) – gibt es ein Wiedersehen und –hören mit zwei Publikumslieblingen: Für die Titelpartie konnte die Sopranistin Celeste Siciliano gewonnen werden, und in der Rolle des Cavaradossi kehrt Tenor Milen Bozhkov zurück ans Haus am Schlossplatz.

Familienfreundlichkeit wird im Musiktheaterspielplan der Saison 2017/2018 groß geschrieben: Produktionen wie „La Cenerentola“ (ab 3. Februar 2018), „Rusalka“ (ab 22. April 2018) oder Pierangelo Valtinonis Familienoper „Pinocchio“ (ab 10. März 2018) dürften junge Besucher, die zum ersten Mal in die Welt der Oper eintauchen, ebenso ansprechen wie passionierte Theatergänger.

Eine bissige Revue bildet dann den krönenden Abschluss der Saison: In der Inszenierung von Konstanze Lauterbach kommt Kurt Weills „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ (ab 22. Juni 2018) auf die Bühne des Großen Hauses.

Zwischen klassischem Ballett und modernem Tanztheater präsentiert sich das Ballett Coburg. Für seinen Ballettabend „After Dark“ (ab 28. Oktober 2017) hat sich Coburgs Ballettdirektor Mark McClain vom gleichnamigen Roman des japanischen Autors Haruki Murakami inspirieren lassen; und Strawinskys „Feuervogel“ (ab 12. Mai 2018) präsentiert sich gepaart mit zwei modernen Tanzstücken von Takashi Yamamoto und dem früh verstorbenen Choreografen Uwe Scholz als Abend mit drei ganz unterschiedlichen Handschriften. In der Reithalle steht ein weiterer Strawinsky auf dem Programm: „Die Geschichte vom Soldaten“ (ab 2. Februar 2018) wird von Orchestermusikern, Tänzern und Schauspielern des Hauses gemeinsam als spartenübergreifendes Projekt erarbeitet.

Mit „A Spider Murphy Story“ (ab 14. Oktober 2017) dürfte Schauspieldirektor Matthias Straub gleich zum Beginn der Saison einen veritablen Kassenschlager landen: Das Rock’n’Roll-Musical kommt als turbulente Coming-of-age-Story gespickt mit Hits der Spider Murphy Gang daher. Im weiteren Schauspielprogramm finden Klassiker wie „Der zerbrochne Krug“ (ab 13. Januar 2018) oder „Macbeth“ (ab 2. Juni 2018) ebenso Platz wie zeitgenössische Theaterstücke: Mit Ayad Aktars „Geächtet“ (ab 7. April 2018) gelangt eine hervorragende Polit-Satire zur Aufführung; Florian Zellers „Vater“ (ab 14. April 2018) erzählt mal frech, mal anrührend die Geschichte eines an Demenz erkrankten Mannes, die – konsequent aus der Sicht des Betroffenen erzählt – beinahe zum Psycho-Thriller gerät. 

Und Oliver Bukowskis Boulevard-Komödie „Bis Denver“ (ab 7. Oktober 2017), ursprünglich im Lausitzer Idiom geschrieben, wird fränkischen Hörgewohnheiten angepasst (Übertragung: Peter Schanz). Nicht zu vergessen das Weihnachtsmärchen: Eigens für das Landestheater Coburg erarbeitet der renommierte Dramatiker Philipp Löhle eines Spielfassung von Charles Dickens „Weihnachtsgeschichte“ (ab 19. November 2017).

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