13.11.2017

von B° RB

Ein Herz und eine Seele

Theaterabend nach der gleichnamigen Fernsehserie aus den 70er
Jahren. Premiere am Donnerstag, 16. November 2017:
 "Ein Herz und eine Seele" – Die Kultserie aus den 70er Jahren auf der Bühne im Münchner Hofbräu Coburg

Marten Straßenberg

Auch in dieser Spielzeit ist das Landestheater Coburg wieder mit einer Produktion im Münchner Hofbräu zu erleben. Am 16. November feiert „Ein Herz und eine Seele“ nach der gleichnamigen Fernsehserie von Wolfgang Menge dort Premiere. Die WDR-Serie aus den 70er Jahren um Ekel Alfred und seine Familie hat bis heute Kultstatus. Mit ihr hielt die amerikanische Erfindung der Sitcom Einzug ins deutsche Fernsehen. 

Von einer Familie als „harmonische Gemeinschaft“, wie sie im Prolog der Serie gefordert wird, ist Familie Tetzlaff weit entfernt. Familienoberhaupt Alfred Tetzlaff, besser gesagt Ekel Alfred, ist ein Choleriker, der gegen vieles zu wettern weiß (Sozialdemokraten, Ausländer, Gastarbeiter, Schauspieler, Frauen und so weiter) und im ewigen Konflikt mit seiner Familie steht. Seine Frau Else als Inbegriff eines gutmütigen Hausmütterchens erträgt ihren Ehemann meist geduldig. Das Zusammenleben mit Tochter Rita und ihrem Mann Michael, die im alten Kinderzimmer in der elterlichen Wohnung leben, bringt Auseinandersetzungen zwischen Eltern- und Kindergeneration mit sich, denn wo der konservative Alfred auf die idealistische Rita und den bekennenden SPD-Wähler Michael trifft, fliegen die Fetzen.

Marten Straßenberg, der seit dieser Spielzeit als Regieassistent am Landestheater Coburg engagiert ist, präsentiert mit „Ein Herz und seine Seele“ seine erste Regiearbeit. In der Rolle des Ekel Alfred ist Stephan Mertl zu erleben. Kerstin Hänel verkörpert sowohl dessen Ehefrau Else als auch die gemeinsame Tochter Rita und Nils Liebscher den aus der DDR stammenden Michael.     

EIN HERZ UND EINE SEELE

Ein Theaterabend nach der gleichnamigen Fernsehserie aus den 70er Jahren

Premiere Donnerstag, 16. November 2017 

20.00 Uhr, Münchner Hofbräu

Inszenierung Marten Straßenberg

Bühnenbild und Kostüme Susanne Wilczek

Ekel Alfred Stephan Mertl

Michael Nils Liebscher

Rita / Else Kerstin Hänel

Weitere Vorstellungen

Samstag, 18. November 2017, 20.00 Uhr

Donnerstag, 23. November 2017, 20.00 Uhr

Freitag, 24. November 2017, 20.00 Uhr

Samstag, 2. Dezember 2017, 20.00 Uhr

Samstag, 9. Dezember 2017, 20.00 Uhr

Samstag, 23. Dezember 2017, 20.00 Uhr (Weihnachtsedition in der Reithalle)

Montag, 25. Dezember 2017, 18.00 Uhr (Weihnachtsedition in der Reithalle)

Dienstag, 26. Dezember 2017, 20.00 Uhr (Weihnachtsedition in der Reithalle)

Donnerstag, 18. Januar 2018, 20.00 Uhr

Freitag, 19. Januar 2018, 20.00 Uhr

Samstag, 3. Februar 2018, 20.00 Uhr

Freitag, 9. März 2018, 20.00 Uhr

Samstag, 10. März 2018, 20.00 Uhr

Freitag, 23. März 2018, 20.00 Uhr

Freitag, 13. April 2018, 20.00 Uhr

Donnerstag, 26. April 2018, 20.00 Uhr

Samstag, 28. April 2018, 20.00 Uhr

Freitag, 4. Mai 2018, 20.00 Uhr 

Karten:

Theaterkasse Di bis Fr 10.00 – 17.00 Uhr, Sa 10.00 – 12.00 Uhr

AWO – Mehr Generationen Haus, Neue Presse, Coburger Tageblatt, Schuhhaus Appis Bad Rodach, Buchhandlung Stache Neustadt bei Coburg, Touristinformation & Naturparkcenter Sonneberg

Biografie Marten Straßenberg

Marten Straßenberg wurde 1998 in Thüringen geboren. Nach erfolgreichem Schulabschluss sammelte er am Meininger Theater erste Bühnenerfahrung u. a. als Regieassistent und Spieler für die Sparte Junges Theater/Bürgerbühne, sowie Berufserfahrung in der Abteilung Ton. 2015 absolvierte er seinen Bundesfreiwilligendienst am Kinder - und Jugendtheater Tohuwabohu. Dort realisierte er bereits eigene kleine Projekte. Dem folgte ein Engagement am Staatstheater Meiningen als Regieassistent. Seit dieser Spielzeit ist er am Landestheater Coburg als Regieassistent tätig und präsentiert mit „Ein Herz und eine Seele“ seine erste Regiearbeit.

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