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03.10.2011

von B°-JB

Coburg bewegt sich

Studierende der Coburger Hochschule konzipieren die Veranstaltung „Coburg bewegt sich“

Projektgruppe der Studierenden der Hochschule Coburg, Prof. Dr. Nöfer, Prof. Dr. Heise und Vertreter/innen von der Coburger Aktion Lucia bei der Übergabe des Handbuches

Gemeinsam gegen Brustkrebs

Studierende der Coburger Hochschule konzipieren für das Lucia-Brustkrebsnetzwerk die Veranstaltung „Coburg bewegt sich“ am 08.10.11 Täglich sterben bundesweit über 50 Frauen an Brustkrebs. Deshalb versuchen im Brustkrebsmonat Oktober zahlreiche Vereine, Verbände und Organisationen mit verschiedensten Aktionen auf die Aktualität des Themas aufmerksam zu machen. So organisiert das Brustkrebsnetzwerk Lucia in Coburg jedes Jahr unterschiedliche Veranstaltungen zu dem Thema. Seit diesem Jahr hat sich das Netzwerk durch den Beitritt zum Bayreuther Verein SenoCura erweitert. Der Auftakt für die diesjährigen Veranstaltungen der Aktion Lucia wird am 8. Oktober ein Informationsnachmittag sein, bei dem das Thema Brustkrebs und Bewegung im Vordergrund stehen soll. Dieser Tag hat zum einen das Ziel, die Öffentlichkeit auf das Thema Brustkrebs aufmerksam zu machen, die Wichtigkeit von Bewegung zur Gesunderhaltung und Gesundheitsförderung zu unterstreichen und durch Informationen Licht ins Dunkel zu bringen. Zum anderen sollen Gelder generiert werden, um sowohl erkrankten als auch nicht erkrankten Frauen Unterstützung in Form von Genesung fördernden und präventiven Maßnahmen zu ermöglichen. Solche Maßnahmen können beispielsweise in bestimmten Fällen Mammografien, Fahrtkostenübernahmen, Haushaltshilfen o.ä. sein.


Fakten
Termin: 08.10.2011
Ort: Schloßplatz Coburg

Für die Konzipierung des Projektes konnte das Coburger Netzwerk die Hochschule Coburg gewinnen. Bei Professorin Dr. Pamela Heise fanden die Schirmherrin Sabine Braunersreuther und Susanne Müller, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Coburg, für das Projekt offene Ohren.

Studenten erstellen Projektplan

Für die Ausarbeitung war bei den Studierenden eine Menge Planungsarbeit notwendig. Das Ergebnis bei der Übergabe des Handbuches konnte sich durchaus sehen lassen. „Wir sind froh über diese Zusammenarbeit mit der Hochschule und dass wir eine Gruppe von Studierenden des Studienganges Integrative Gesundheitsförderung gewinnen konnten, die uns mit dem Projektmanagement einen Großteil der Arbeit abnehmen“, freute sich Dr. Hermann Zoche, Chefarzt des Klinikums Coburg, der mit hinter dem Netzwerk SenoCura in Coburg - Aktion Lucia steht, bei der Abschlusspräsentation in der Hochschule. Die Studierenden selbst konnten in ihrer Projektarbeit gleich das Erlernte am realistischen Beispiel anwenden. Denn ein Hauptbestandteil des Studienganges Integrative Gesundheitsförderung befasst sich mit der Prävention von Krankheiten, der Verlängerung des Lebens und der Organisation gesundheitsfördernder Projekte.


Zu den häufigsten Krankheiten zählen chronische Beschwerden wie z.B. Herzkreislauferkrankungen oder psychische Erkrankungen. Aber auch Krebserkrankungen benötigen besondere Beachtung. Frauen betrifft vor allem Brustkrebs, welcher durch gezielte Vorsorgeuntersuchungen, wie die Mammografie, frühzeitig diagnostiziert und behandelt werden kann. Die hohen Kosten der Mammografie werden von Krankenkassen jedoch nur bei begründetem Verdacht oder ab dem 50. Lebensjahr übernommen. Daher wird bei vielen, vor allem jungen Frauen, der Brustkrebs nicht rechtzeitig erkannt.

Aus diesem Grund hat sich das Brustkrebsnetzwerk Lucia zur Aufgabe gemacht, Frauen zu unterstützen und ihnen unter anderem Vorsorgeuntersuchungen zu ermöglichen, aber auch während einer Erkrankung zur Seite zu stehen. „Da dies auch im Sinne unseres Studienganges steht, haben wir uns dazu entschlossen, die „Aktion Lucia“ zu unterstützen. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, ein Event zu organisieren, bei dem der Informationsaustausch und die Sensibilisierung der Gesellschaft für das Thema Brustkrebs im Vordergrund stehen und Spenden generiert werden können“, erzählt Sarah Thalacker stolz bei der Übergabe des Handbuchs an die Verantwortlichen des Netzwerkes.

Projektplan erstellt

In dieser von den Studierenden verfassten Anleitung stehen alle Informationen, um das Projekt ausführen zu können. Dazu gehören die Ablaufplanung, Sponsoreninformationen, Stellplätze und weitere Anweisungen zu Aufgaben, die noch erledigt werden müssen. Auch weiterhin stehen sowohl Christina Vogt als auch Constanze Runow bei Fragen und Problemen den Verantwortlichen per E-Mail Rede und Antwort. So kann der erfolgreichen Durchführung am 08. Oktober 2011 nichts mehr im Wege stehen. Viele Einzelhändler unterstützen die Aktion und sind mit Angeboten dabei. Außerdem können sich Interessierte am Schlossplatz informieren und bewegen.


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