Flohmarkt in Coburg

Die Anfänge des Coburger Flohmarktes gehen in die 80er Jahre zurück. Damals wurde im Bereich der Morizkirche aufgebaut und gehandelt. Ziel und Zweck dieser Flohmärkte war es, insbesondere Kindern die Möglichkeit zu bieten, Spielwaren zu tauschen bzw. zu verkaufen.

Im Kirchhof konnten seinerzeit ca. 50 Plätze zur Verfügung gestellt werden. Bald zeigte sich jedoch, daß der Teilnehmerkreis den Rahmen sprengte und man deshalb in den Bereich Spitalgasse auswich. 

Mit der Baumaßnahme „Fußgängerzone“ musste eine andere Möglichkeit geschaffen werden und man wich auf den Ketschenanger aus. Um das „Flair“ des Flohmarktes zu verbessern, wurde zunächst eine Verlegung auf den Schloßplatz angestrebt. Hier zeigte sich deutlich, dass der Schlossplatz die Menschenmassen nicht aufnehmen konnte und der Fahrverkehr auf den Straßen um den Schloßplatz herum am Sonntag vormittag vollständig zusammenbrach.

Zu diesemn Zeitpunkt kam die Einrichtung der Fußgängerzone Spitalgasse gerade richtig, so dass seit dieser Zeit der Flohmarkt in den Fußgängerzonen Markt/Spitalgasse/Steinweg mit den dazu angrenzenden Straßenzügen stattfindet.

Der Coburger Flohmarkt findet zweimal im Jahr statt. Er hat sich zwischenzeitlich zu einer festen Größe entwickelt und ein Ausmaß angenommen, das wohl die Wenigsten vorausgesehen haben. Die Verkaufsfläche einschl. Schlossplatz beträgt ca. 10.750 qm.

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