Kunstsammlungen der Veste

Plan der Veste Coburg

Die Veste Coburg (auch Fränkische Krone genannt) überragt die Stadt Coburg. Sie ist mit einer Ausdehnung von ca. 135×260 m eine der größten und den am besten erhaltenen Burganlagen Deutschlands. Die Veste Coburg liegt 167 m über dem Stadtzentrum auf einer Höhe von 464 m über dem Meeresspiegel. Am Hang des Burghügels erstreckt sich in Richtung Stadt der Coburger Hofgarten. Die Veste Coburg wurde in ihrer Geschichte niemals erobert.

Geschichte der Veste Coburg

Erstmalig erwähnt wurde die Veste Coburg im Jahre 1225 als Besitz der Herzöge von Meranien, die ältesten heute noch erhaltenen Teile der Burg stammen ebenfalls aus dieser Zeit. Archäologische Untersuchungen verlegen die Ursprünge zurück in das 10. Jahrhundert, es sind aber weder Bauten noch Schriftstücke erhalten. Erzbischof Anno von Köln gründete 1074 auf dem Veste-Berg das Nebenkloster Sankt Peter und Paul, Propstei des Klosters in Saalfeld. Im 12. Jahrhundert ging der Besitz an die Grafen von Dießen-Andechs, die späteren Herzöge von Meranien, über, 1248 an die Grafen von Henneberg, 1291 an die Markgrafen von Brandenburg und 1312 erneut an die Grafen von Henneberg. 1353 kam sie durch Erbschaft  an Friedrich III. den Strengen aus dem Hause Wettin. Im Jahre 1530 hielt sich der Reformator Martin Luther mehrere Monate auf der Veste Coburg auf. Noch heute kann man das Lutherzimmer im Rahmen einer Burgführung besichtigen. Auch ein Steinrelief mit dem Kopf Luthers erinnert an seinen Aufenthalt. Im Jahre 1586 wird Johann Casimir der erste Herzog des Herzogtums Coburg. Während sein Amtszeit werden neue Bestandsinventare an Waffen, Gerät und Räumlichkeiten erstellt und neue Geschütze in Nürnberg gekauft. Im Dreißigjährigen Krieg wird die Veste mehrmals belagert, aber nicht eingenommen. Um 1700 endet der militärische Ausbau der Veste im Laufe der Zeit werden Kanonen verkauft und Graben und Wall eingeebnet. In den Jahren 1838-1860 wird die inzwischen recht verfallene Veste unter Herzog Ernst I von Sachsen-Coburg und Gotha wieder hergestellt. Es werden Museums- und Wohnräume eingerichtet. Der Nürnberger Architekt Heideloff wird die Umgestaltung im neugotischen Stil engagiert. Mit dem Rücktritt des Herzogs Carl Eduard am 14. November 1918 wird das Herzogtum Coburg ausgelöscht. Im August 1919 wird die Coburger Landesstiftung gegründet. Damit sollten die Kulturgüter des Herzogtums Sachsen-Coburg an ihren bisherigen Standorten erhalten bleiben. Nach dem Tod des Prinzen Friedrich Josias 1998, damit erlosch des Wohnrechtes der Familie. Der Fürstenbau wurde renoviert und eine zusammenhängende Museumslandschaft geschaffen.

Exponate im Fürstenbau

Lutherkapelle
Lutherkapelle
Rauchsalon
Rauchsalon
Schanzezimmer
Schanzezimmer

Exponate in der steinernen Kemenate

Lutherkapelle
Altdeutsche Skulptur
Rauchsalon
Gussofen um 1500
Schanzezimmer
Turnierrüstung

Exponate im Carl-Eduard-Bau

Lutherkapelle
Rauchsalon
Schanzezimmer

Exponate im Herzoginbau

Lutherkapelle
Orgelgeschütz um 1630
Rauchsalon
Prunkwagen um 1560
Schanzezimmer
Zwergenharnisch um 1600

Öffnungszeiten

Sommermonate
23.03.2013 – 03.11.2013
täglich von 9.30 – 17 Uhr
Ostermontag und Pfingstmontag geöffnet

Wintermonate
04.11.2013 – 28.03.2014
Dienstag bis Sonntag: 13 – 16 Uhr (montags geschlossen)
Faschingsdienstag, 24., 25. und 31. Dezember geschlossen

Veste Coburg
Die Burghöfe werden von November bis März bei Anbruch der Dunkelheit und von April bis Oktober um 18.30 h geschlossen.

Führungen

Es werden eine Vielzahl von Führungen angeboten.

Eine Führung ohne Anmeldung findet in der Zeit von 23. März bis 3. November 2013 samstags, sonntags, feiertags und an den Brückentagen 10. Mai, 31. Mai, 4. Oktober 2013 sowie am 26. Dezember 2013 um 14 Uhr statt, Treffpunkt ist der Kassenbereich.
Sonderführungen für Gruppen oder Schulklassen werden für eine Vielzahl von Themen angeboten. Diese Führungen können auch in englisch und hochchinesisch (mandarin) durchgeführt werden.
Audio- Video und Artguide Führungen.

Anfahrt:

  • Museum
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