Jagd- und Fischereimuseum Coburg

Aussenansicht Fischerei- und Jagdmuseums

Seit 1995 beherbergt der Westflügel des barocken Schlosses Tambach bei Weitramsdorf ein informatives Jagd- und Fischereimuseum- eine hervorragende Ergänzung zum Wildpark Tambach, in dem der Besucher in weiträumigen Gehegen zahlreiche europäische Wildtiere und spannende Flugvorführungen des Bayerischen Jagdfalkenhofs erleben kann.

Das Museum wurde als Zweigstelle des deutschen Jagd- und Fischereimuseums in München eingerichtet und zeigt die kulturhistorische Entwicklung der Falknerei, Jagd und Fischerei von der Steinzeit bis heute. Dabei wird der Weg von einem ursprünglich wichtigen Ernährungszweig hin zu einer möglichen Freizeitgestaltung gezeichnet. Gezeigt werden mehr als 600 Objekte, darunter sind einige seltene historische Jagdwaffen, wie Speerschleuder, Armbrust und Angelgeräte aus der Steinzeit zu bestaunen. Aber auch zeitgenössische Darstellungen und Zinnfigurendioramen führen in die Welt der Fischer und Jäger ein.

In Umwelterlebnisräumen lernen die Besucher den Lebensraum Wald und seine Bewohner wie Luchs, Wolf und Uhu kennen, an einer Gewässerstation wird das Leben im Fluss am Beispiel der Itz veranschaulicht. Thematisiert werden aber auch aktuelle Umweltprobleme. Bücher, Spiele, Mikroskope und Forscherstationen laden im Spiel-Raum des Museums dazu ein, sich aktiv mit Natur und Umwelt zu beschäftigen. An interaktiven Terminals können die Besucher ihr Wissen abfragen und ausbauen.

Ein besonderes Highlight der Ausstellung bilden die großflächigen Aquarien im Erdgeschoss und eine in Deutschland einmalige Beobachtungsstation für Fledermäuse. Die Mausohren-Fledermäuse ziehen ihre Jungen im Dachgebälk des Museums groß.

Ergänzt wird das Angebot durch wechselnde Sonderausstellungen in der Galerie des Schlosses, Führungen und museumspädagogische Programme bilden ein Begleitprogramm für alle Altersstufen.

zur Homepage des Jagd- und Fischeimuseum

Bilder aus der Ausstellung

Modell einer Dronte, flugunfähiger Nachtvogel, lebte auf der Insel Mauritius, ausgestorben um 1690 (aus einer Sonderausstellung)

Modell eines Moa, flugunfähiger Vogel, lebte auf der Insel Neuseeland, ausgestorben um 1300 (aus einer Sonderausstellung)

Modell eines Zwergelefanten, lebten auch auf Inseln im Mittelmeer, ausgestorben um 2400 vor Chr. (aus einer Sonderausstellung)

Jäger waren nicht immer grün: Rekonstruktion eines sächsischen Jägers des 18. Jahrhunderts

Kaiser Maximilian I. als Angler, Rekonstruktion nach einer Vorlage aus dem "Tiroler Fischereibuch"

Ein Jäger zum Ende der Biedermeierzeit. Nach dem Gemälde "Gesellschaftsjagd bei Tambach am 13.12.1861"

Die Redewendung "Durch die Lappen gehen" hat den Ursprung aus der Jagd. Die Jagdgesellschaft mußte nur warten bis das Wild in den mit Tüchern abgesperrten Bereich getrieben war. Konnte ein Tier entkommen, war es durch die Lappen gegangen und hatte seine Freiheit wieder.

Die Fledermäuse des Schlosses können über eine Videokamera beobachtet und auch belauscht werden

Für Schulen und Kindergärten gibt es mehrere Möglichkeiten Themen zu erarbeiten hier ein Boot

oder auch ein Arbeitsraum mit einem Großbildschirm

Öffnungszeiten

Das Museum ist bis auf Weiteres geschlossen.

Die Betriebsführung des Jagd- und Fischereimuseums Schloss Tambach ist auf die Stiftung des Deutschen Jagd- und Fischereimuseums München übergegangen.
Bitte wenden Sie sich bei Fragen an:

Deutsches Jagd- und Fischereimuseum München
Neuhauser Str. 2
80331 München
Telefon:(089) 22 05 22
Telefax:(089) 290 40 37

Anfahrt:

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